Diamantquaderhaus

Das Gebäude, in welchem sich seit 1989 die heutige SchmuckSchmiede befindet, wird erstmals im Jahr 1491 in der Steuerakte der Stadt Torgau erwähnt.

In seiner wechselvollen Geschichte befand es sich unter anderem im Besitz von Apothekern, Schneidern,  Böttchermeistern, Kaufmännern, Kürschnermeistern und Schuhmachern.  Aber auch Goldschmiedemeister hatten hier ihr Domizil. Beispielsweise1523 bis ca. 1570 Georg Sayda. Etwa in diesem Zeitraum entstand die ursprüngliche Quaderbemalung der Fassade.

Diese originelle Renaissancebemalung aus der Mitte des 16. Jh. wurde 1988 wiederentdeckt, konnte in Fragmenten restauriert und an Hand vorhandener Befunde flächendeckend rekonstruiert werden.

Erneute Restaurierungsmaßnahmen erfolgten 2016.

Ähnliche illusionistische Malereien befinden sich am Dresdener Stallhof oder böhmischen Renaissancebauten, wie dem Palais Schwarzenberg in Prag.

schmuckschmiede